Nachtzug 1/2
Von
speedygonzalez
21.02.2021, 15:01
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speedygonzalez
21.02.2021, 15:01
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Der Nachtzug trug mich davon, meinem Urlaub entgegen. Abspannen, war die Devise zu diesem Urlaub gewesen, einem wirklich kurzentschlossenen. Wieso? Es hatte eine Begegnung gegeben, über die ich mir keine Rechen-schaft geben konnte, oder wollte – noch nicht.
Mein Bett war aufgeschlagen und ich kroch hinein. Ein leichtes Schlafmittel sollte mir bald die notwendige Ruhe bringen.
Ich saß am Waldrand, auf meiner Lieblingsbank und genoss den weiten Blick und die himmlische Ruhe. Sie wurde unterstützt durch Grillen und Bienen hin-ter mir im Gestrüpp, einlullende Atmosphären.
Es kam schon mal vor, hier auf meiner Bank einzunicken. Als ich wieder er-wachte, saß neben mir ein junger Mann, sehr jung, eher noch ein Knabe, wie mir schien.
Unschuldige große Augen sahen mich an, ein richtig harmloses, eher unbe-darftes Gesicht, wie bei einem Jungen. Gesagt hatte er nichts.
„Na Jungchen, was machst Du denn hier?“
Fragend sah ich ihn an. Ihn hatte ich hier noch nie gesehen, konnte mich auch nicht erinnern, ob er gefragt hatte, sich zu mir setzen zu können.
Mit Interesse sah er auf meinen Arm, sah mich wieder an, wieder den Arm, meine Hände lagen im Schoß. Ein interessiertes Beobachten, ging es mir durch den Kopf. Es war noch kein Ton gefallen. Was interessiert ihn wohl so sehr?
Mit einem Finger kam er auf meinen Unterarm. So sanft, ich spürte ihn nicht, nur die Bewegung sah ich. Doch, jetzt, angenehm war es, harmlos, wie bei einem neugierigen Kind. Ich saß da und sah ihm zu.
Da waren mehr kindlich neugierige Finger, die Hand, die über meinen Arm strich, so harmlos und sanft. Angenehm war es, garnicht anmaßend. Mütter-liche Gefühle empfand ich allenfalls.
Bis auf meine Schultern gingen sie, die Finger, ganz sanft, kaum zu spüren. Mein Top hatte nur Spaghettiträger, so liefen die Finger auf sonnendurch-wärmter Haut auf und ab. Einen Schmetterling hätte ich deutlicher gefühlt. Nur dieser harmlose Kinderblick in seinen Augen, seinen Händen folgend.
Interessiert beobachtete ich diese Hand, diese Augen. Es war angenehm, überhaupt nicht irritierend. Eine junge Hand, zu jung, um erotisch zu sein, die sanft über meine Schulter ging. Was sollte daran stören, ungeziemend sein?
Das Vogelgezwitscher war deutlicher, als diese leichte Hand.
Auch als sie vorne hinab ging, durch meinen Ausschnitt.
Was will er nur – so jung, wie er aussieht? Ich fand nichts dabei seine Finger-chen in meinem Ausschnitt zu fühlen. Sein Gesicht sah so unschuldig neugierig aus, wie bei einem Dreijährigen, da war überhaupt nichts Anstößiges bei. Ich fühlte mich wohl, erstaunlich wohl – und gespannt, was er nun machen würde und ließ ihm sein Tun. Etwas Harmloseres gab es wohl kaum.
Er drehte sich auf der Bank mir zu. Seine Hand kam tiefer in meinen Ausschnitt, schob das Top zur Seite und griff nach der Haut meiner Brust.
Irritiert.
Ein Kind? Aber angenehm. Weitere Vorstellungen gab es nicht. Nein – das kann nicht sein. Und wenn kann man es immer noch unterbinden – bei ihm.
Deutlicher die Finger auf der Rundung, sie waren schon im Top. Ich war nur leicht irritiert, hielt es jedoch für tolerabel, kontrollierbar. Es war vielleicht nur Neugierde, warum auch nicht. So eine junge Hand kann doch nur neugierig sein, keine argen Absichten haben. Was heißt hier arg? Lust und Sinnlichkeit konnte er doch noch gar nicht kennen.
Auch nicht, als sie die Knospe fand. Sie war interessiert jetzt, richtig neugierig, sie spielte damit. Wunderte sich, dass die Knospe auf einmal hart wurde.
Mir wurde es nun doch warm unter dieser Spielerei, es tat wirklich gut – es war doch ein Kind und spielte mit einer Brustwarze, wie früher. Vielleicht sind es alte Erinnerungen an gute Zeiten. Bei ihm vielleicht an die Mutterbrust und beim mir – na ja, ans Stillen und die Patschhändchen damals. Wann bekommt man schon mal so leichte beschwingte Gefühle, kostenfrei geliefert?
Hoppla – die Knospe macht richtig mit. Er fühlte, wie sie härter wurde. Deutlicher hielt er sie in den Fingern. Neugierig fand er zu der anderen drüben und überzeugte sich von ihrem Verhalten. Sie kam auch. Spielerisch rollte er sie mit den Fingern.