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Frühlingsglaube L. Uhland - F. Schubert

Von Feierabend-Mitglied Freitag 26.03.2021, 09:33 – geändert Freitag 26.03.2021, 09:46

(eigenes Foto)

Franz Schubert vertonte das wohl bekannteste Frühlingsgedicht (Die linden Lüfte sind erwacht). Zu Uhlands Lebzeiten wurde das Ende des Winters noch sehnsüchtiger erwartet als dies in unserer Zeit mit den verbesserten Lebensbedingungen der Fall ist, doch auch wir sehnen uns nach dem langen Winter endlich nach Wärme und linden Lüften. Durch die Rückkehr von Wärme und Licht sowie die aufbrechende Natur wird ein frohes Lebensgefühl erweckt. Wie sehr kann doch der Frühling das Seelenleben verändern!

Schubert verstand dies auf hervorragende Weise in Tönen auszudrücken.

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Die linden Lüfte sind erwacht,
sie säuseln und wehen Tag und Nacht,
sie schaffen an allen Enden.
O frischer Duft, o neuer Klang!
Nun, armes Herze, sei nicht bang!
Nun muß sich alles, alles wenden.

Die Welt wird schöner mit jedem Tag,
man weiß nicht, was noch werden mag,
das Blühen will nicht enden.
Es blüht das fernste, tiefste Tal:
nun, armes Herz, vergiß der Qual!
Nun muß sich alles, alles wenden!

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