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Die Sanduhr des Lebens

Von Luiserl 09.05.2021, 08:32 – geändert 09.05.2021, 08:36

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Die Sanduhr des Lebens

Die Lebenssanduhr, einmal aufgestellt –
misst sie die Zeit, die Dir ist zubemessen:
gesichert ist, nicht einer wird vergessen;
die Stunden, Tage, Jahre sind gezählt.
Der Sand, er rinnt und rinnt ohn‘ Unterlass
vom oberen hinein ins unt‘re Glas.

Derweilen steigt die Sonne pünktlich auf;
erhellt den Tag, geht abends zeitig unter.
Im Sonnenlicht erscheint das Leben bunter –
ein steter Wechsel mit des Mondes Lauf.
Und weiter, weiter rinnt es in der Uhr.
Der Mensch, er klagt: „Wo bleibt die Zeit denn nur?“

Die Erdenzeit geht unbemerkt dahin –
und Jahreszeiten sind in stetem Wandel;
zustande kommen darf dabei kein Handel;
denn dieser wäre keinesfalls Gewinn.
Was immer nimmt der Mensch in seine Hand
Er hält es fest, die Zeit gibt nie ein Pfand.

© Luzie R.

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