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Rastlose Liebe
„Dem Schnee,dem Regen, Dem Wind entgegen, Im Dampf der Klüfte, Durch Nebeldüfte, Immer zu! Immer zu! Ohne Rast und Ruh! Lieber durch Leiden Möcht“
Wenn es Winter wird
„Der See hat eine Haut bekommen, so dass man fast drauf gehen kann, und kommt ein großer Fisch geschwommen, so stößt er mit der Nase an. Und“
Ein gut Gedicht
„Ein gut Gedicht ist wie ein schöner Traum, Es zieht dich in sich und du merkst es kaum; Es trägt dich mühlos fort durch Raum und Zeir, Du schaust“
OH WIE IST ES KALT GEWORDEN
„Oh, wie ist es kalt geworden, und so traurig öd und leer! Rauhe Winde wehn von Norden, und die Sonne scheint nicht mehr. Schöner Frühling, komm“
NIEMANDES HERR, NIEMANDES KNECHT
„Zum Amboß hielt ich mich zu schlecht, zum Hammer war ich euch nicht recht. So bin ich Amboß nicht noch Hammer und rufe frei von Herzensjammer: So“
Für meine Söhne
„Hehle nimmer mit der Wahrheit ! Bringt sie Leid, nicht bringt sie Reue; doch, weil Wahrheit eine Perle, wirf sie auch nicht vor die Säue. Blüte“
Weihnachten
„Markt und Straßen stehn verlassen, Still erleuchtet jedes Haus, Sinnend geh `ich durch die Gassen, Alles sieht so festlich aus. An den Fenstern“
Nur Eitelkeit
„Du siehst, wohin du siehst, nur Eitelkeit auf Erden. Was dieser heute baut, reißt jener morgen ein: Wo jetzt noch Städte stehn, wird eine Wiesen“
Vom Honigkuchenmann
„Keine Puppe will ich haben- Puppen gehn mich gar nichts an. Was erfreu`n mich kann und laben Ist ein Honigkuchenmann. So ein Mann mit Leib und“
Vom Christkind
„Denkt euch-ich habe das Christkind gesehn! Es kam aus dem Walde,das Mützchen voll Schnee, mit gefrorenem Näschen. Die kleinen Hände taten ihm“
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