VI. Das ErntefestHeil dem Lenz mit seinen Blumen,Heil dem Herbst mit seinen Ähren!Lenz ist liebliches Verheißen,Herbst ist freundliches Gewähren. –Auf des Daches First versammelt,Mahnen zugbereit die Schwalben:»Rüste, Wirt, dich vor dem Winter,Denn das Laub beginnt zu falben.Bleiben mußt du, wenn wir flüchten;Sieh dich vor, es mag dir frommen,Daß wir alles wohlbehaltenFinden, wenn wir wiederkommen.Hüte dich vor Trug und Tücke,Dunkles brau'n die dunkeln Nächte;Arges droht dem Herrn des HofesOft vom Freunde, oft vom Knechte.Hüte deines Hauses Giebel,Hüte deines Herdes Kohlen;Winterdach ist doppelt nütze;Habe Dank – und Gott befohlen!«Der Jahreszeit entsprechend habe ich einen wunderschönen Gedichtsabschnittvon F.W.Weber gefunden.So schnell geht ein Jahr vorbei.Ich wünsche Euch allen einen schönen Wochenabschluß Hildegard
VI. Das ErntefestHeil dem Lenz mit seinen Blumen,Heil dem Herbst mit seinen Ähren!Lenz ist liebliches Verheißen,Herbst ist freundliches Gewähren. –Auf des Daches First versammelt,Mahnen zugbereit die Schwalben:»Rüste, Wirt, dich vor dem Winter,Denn das Laub beginnt zu falben.Bleiben mußt du, wenn wir flüchten;Sieh dich vor, es mag dir frommen,Daß wir alles wohlbehaltenFinden, wenn wir wiederkommen.Hüte dich vor Trug und Tücke,Dunkles brau'n die dunkeln Nächte;Arges droht dem Herrn des HofesOft vom Freunde, oft vom Knechte.Hüte deines Hauses Giebel,Hüte deines Herdes Kohlen;Winterdach ist doppelt nütze;Habe Dank – und Gott befohlen!«Der Jahreszeit entsprechend habe ich einen wunderschönen Gedichtsabschnittvon F.W.Weber gefunden.So schnell geht ein Jahr vorbei.Ich wünsche Euch allen einen schönen Wochenabschluß Hildegard