MorgengebetO wunderbares, tiefes Schweigen,wie einsam ist´s noch auf der Welt!Die Wälder nur sich leise neigen,als ging der Herr durch´s stille Feld.Ich fühl mich recht wie neugeschaffen,wo ist die Sorge nun und Not!Was mich noch gestern wollt erschlaffen,ich schämt mich des im Morgenrot.Die Welt mit ihrem Gram und Glücke,will ich, ein Pilger, frohbereitbetreten nun wie eine Brücke,zu dir, Herr, übern Strom der Zeit.Joseph Freiherr von EichendorffIch wünsche Euch einen schönen Tag, mit hoffentlich auch schattigen Plätzen.Marianne
MorgengebetO wunderbares, tiefes Schweigen,wie einsam ist´s noch auf der Welt!Die Wälder nur sich leise neigen,als ging der Herr durch´s stille Feld.Ich fühl mich recht wie neugeschaffen,wo ist die Sorge nun und Not!Was mich noch gestern wollt erschlaffen,ich schämt mich des im Morgenrot.Die Welt mit ihrem Gram und Glücke,will ich, ein Pilger, frohbereitbetreten nun wie eine Brücke,zu dir, Herr, übern Strom der Zeit.Joseph Freiherr von EichendorffIch wünsche Euch einen schönen Tag, mit hoffentlich auch schattigen Plätzen.Marianne