4- Tage- Fahrt nach Cottbus
Unsere diesjährige Fahrt führte uns nach Cottbus.
Renate (toru) und Manfred (Busgoldi) hatten die Idee und haben die Fahrt für uns vorbereitet. Unsere Unterkunft war im "Ferien Hotel Cottbus" in Kolkwitz gebucht.
Am 08.09.2026 machten sich 20 Mitglieder unserer Regionalgruppe auf den Weg nach Cottbus.
Hier für Euch eine Zusammenfassung der 4 Tage unserer Reise.
1. Tag- 08.09.2026
Anreise und Führung über das Gelände des Flugplatzmuseums Cottbus
Vom 08.09.-11.09.2026 fand unsere Fahrt nach Cottbus statt.
Nachdem wir uns in der Bahnhofshalle vom Bahnhof Neustadt getroffen hatten, fuhren
wir mit dem Zug RE 18 um 09.57 h nach Cottbus.
Ankunft in Cottbus und warten auf den Bus nach Kolkwitz.
Nach einer kurzen Busfahrt kamen wir am Ferienhotel Cottbus an.
Wir begrüßten die mit dem Auto angereisten Teilnehmer, stellten unsere Koffer ein und versammelten uns auf dem Hotelgelände.
Danach begann unsere Führung mit einem erfahrenen Mitarbeiter des Vereins, über das sehr weiträumige
Gelände. Wir erlebten eine Zeitreise durch die militärische Luftfahrt. Wobei wir einige
Opjekte der 40 Flugzeuge und 10 Helikopter auch näher besichtigen konnten.
Hier einige der ausgestellten Exponate:
Außer auf dem Gelände gab es im Gebäude noch viel wissenswertes über die Luftfahrt und die
Raumfahrt zu bestaunen.
Da der Tag ein sehr heißer war, entschlossen wir uns mit dem Bus über die Stadt zum
Hotel zurück zu kehren und verzichteten auf den sehr sonnigen Rückweg.
Nach einem Abendessen, mit Speisen vom Buffet, ließen wir den Tag gemütlich
ausklingen.
2. Tag- 09.09.2026
Stadtrundgang mit dem Postkutscher
Am nächsten Tag stand der Stadtrundgang mit dem Cottbuser Postkutscher an. Ein sehr
unterhaltsamer Rundgang mit Musik, Gesang und vielen Informationen zur Entwicklung
von Cottbus, bereitete uns viel Freude.
Getroffen haben wir uns an der Touristinformation, wo wir zuerst einmal den Reim über
den Cottbuser Postkutschkasten lernten.
Unser Stadtführer begrüßte uns mit Musik
Weiter ging es zum Japanischen Pavillon, entlang der historischen Stadtmauer, wo der
Postkutscher mit einigen heiteren Anekdoten aufwartete.
Wir spazierten zur Klosterkirche mit dem Klosterplatz.
Damit befanden wir uns an der ältesten Cottbuser Kirche, Reste eines ehemaligen Franziskanerklosters
Weiter führte uns der Weg zu einer Plastik mit komisch aussehenden Tieren.
Eine lustige Geschichte besagt, dass ein Schwein sich in einen Hund verliebt hat und daraus ergaben sich die...
Wir gingen über den Marktplatz mit vielen Erläuterungen, unter anderem zum Apothekenmuseum.
Weiter ging es zum Denkmal für den Postkutscher.
Viel Spaß hatten wir bei den Erläuterungen rund ums Denkmal:
Postkutscher Fröhlich sitzt auf dem Kutschbock und schwingt die Peitsche, obwohl die Kutsche kaputt und die Pferde durchgegangen sind.
Wenn man an seinem Stiefel reibt, bleibt einem das Glück hold und man kehrt irgendwann nach Cottbus zurück.
Den Abschluss bildete das Stadttor, die sogenannte Schulzenpforte. Benannt nach einer
Frau Schulz, die hier ihr Obst und Gemüse verkaufte.
Hier wurden wir vom Postkutscher mit der geblasenen Version des Liedes „Die Post im
Walde“ verabschiedet. Ein wunderschöner Abschluss unseres Rundgangs durch Cottbus.
Die Zeit bis zum Abendessen wurde individuell genutzt.
Nach dem Stadtrundgang hatten 6 Wanderfreunde noch ein Ziel und machten sich mit dem Bus auf den Weg zum Cottbuser Ostsee.
Noch bis Ende 2015 wurde aus dem Tagebau Cottbus- Nord Kohle gefördert.
Seit 2019 entsteht dort, direkt am Stadtrand, der Cottbuser Ostsee.
Es wird noch einige Jahre dauern, bis das Wasser in den See gelaufen und das Gelände genutzt werden kann.
Wir waren am Aussichtsturm Merzdorf und konnten von oben einen Blick auf den entstehenden See werfen.
Anschließend brachte uns der Bus zurück in die Stadt direkt bis zum Hotel.
3. Tag- 10.09.2026
Fahrt zum Schloss und Park Branitz
Der darauffolgende Tag war geprägt viel über das Leben und Wirken von Fürst Pückler
zu erfahren.
Wir begannen mit einer Führung durch das Schloss Branitz, dem Alterssitz des Fürsten.
Wir erfuhren Geschichten um den bekannten Weltenbummler und Gartenliebhaber.
In vielen Schlossräumen sahen wir Exponate, die uns Auskunft über seine Persönlichkeit und Vorfahren gaben.
Wir konnten Reiseandenken, Kunstsammlungen, opulente Stoffe und eine große Bibliothek bestaunen.
Anschließend führte uns unser Rundgang durch den Park. Der im Stil des englischen
Landschaftsgartens angelegt ist. In Ihm befinden sich auch zwei einzigartige Erdpyramiden.
Eindrücke aus dem Park:
Der Weg zu den Pyramiden führte weiter durch den Park. Da die Schlossführung anstrengend war, wollten nicht alle dort hin.
So trennte sich die Gruppe hier.
8 Wanderfreunde gingen weiter durch eine wunderschöne Landschaft zu den Pyramiden.
Wir stiegen auf den Hermannsberg und hatten von dort einen wunderbaren Blick.
Auch an der Landpyramide ein Beweisfoto.
Wir gingen weiter zu Seepyramide. Dort befindet sich ein Gedenkstein für den Fürsten Hermann von Pückler und die Fürstin Lucie Muskau.
Nach unserem Rundgang durch den Park fuhren wir mit dem Bus in die Stadt zurück.
Dort trafen wir im Eiscafé am Markt den Rest der Gruppe.
Noch einmal entfernten sich einige Wanderfreunde, um den Aufstieg auf den Spremberger Turm zu wagen und die Aussicht zu genießen.
Beim letzten gemeinsamen Abendessen bedankten wir uns noch einmal bei Renate und Manfred für die Idee zu diesem Städtetrip und die Organisation der Fahrt nach Cottbus.
Wir überreichten den beiden eine kleine Aufmerksamkeit.
Manfred hat schon Pläne für eine Fahrt im nächsten Jahr. Wir können gespannt sein.
4. Tag- 11.09.2026
Heimreise
Nach dem gemeinsamen Frühstück verabschiedeten wir uns von den Autofahrern und machten uns mit Bus und Bahn auf den Heimweg nach Dresden.
Den Bericht der gesamten Veranstaltung hat für uns Renate geschrieben. Vielen Dank dafür.
Die Fotos sind von Karin (Elka46) und Angelika (GelZ)
Das Ganze wurde zusammengestellt und ergänzt von Angelika
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